Verantwortungsvolles Spielen
Für die Redaktion endet ein aussagekräftiger Casino-Test nicht beim Spielangebot. Genauso interessiert sie, wie konsequent ein Anbieter mit dem Spielerschutz umgeht — und welche Schutzwerkzeuge Spielende davon unabhängig in die eigene Hand nehmen können.
Worauf wir im Test achten
Pluspunkte sammelt ein Anbieter, bei dem sich Grenzen direkt im Konto einstellen lassen: Einzahlungslimits pro Tag, Woche oder Monat, dazu Limits für Einsätze und Verluste sowie ein Realitäts-Check, der die bisherige Spielzeit anzeigt. Genauso zählt, dass sich eine Auszeit und eine vollständige Selbstsperre ohne Umwege aktivieren lassen. Sinnvoll ist dabei, dass Verschärfungen sofort greifen und Lockerungen erst nach einer Bedenkzeit.
Wann es kritisch wird
Heikel wird es in dem Moment, in dem aus Unterhaltung Zwang wird — wenn etwa Verluste mit höheren Einsätzen aufgeholt werden sollen, das Spielen vor anderen verschwiegen wird oder Schlaf, Arbeit und Beziehungen darunter leiden. Bei der Einordnung helfen drei ehrliche Fragen: Jagt man Verlusten hinterher? Spielt man länger als geplant? Leiht man sich Geld dafür? Schon ein einziges Ja ist Grund genug, eine Pause einzulegen.
Wo es Hilfe gibt
Unabhängig vom Anbieter steht Unterstützung bereit: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) berät kostenlos und anonym unter 0800 1 37 27 00 sowie online auf bzga.de; rund um die Uhr erreichbar ist außerdem die Telefonseelsorge (0800 111 0 111). Grundsätzlich gilt: Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt und nie ein Weg, um Geld zu verdienen.